Hans_GrafSport im Freien ist auch im Winter gesund

Auch bei niedrigen Temperaturen in Herbst und Winter kann gejoggt und gewalkt werden, sofern man gesund ist. Wichtig ist, den Sport kontinuierlich von der warmen in die kalte Jahreszeit auszuüben. Dadurch wird die Abhärtung gefördert und Erkältungen sind seltener.

Richtige Ausrüstung

Voraussetzung ist die richtige Kleidung, am besten mehrere Schichten, angefangen bei der Funktionsunterwäsche, damit die Haut trocken bleibt. Darüber sollten eine wärmende Schicht und eine Wind- und Regenschutzjacke getragen werden.

Um den Kopf und besonders die Ohren ausreichend zu schützen, ist es zu empfehlen eine Mütze oder Stirnband zu tragen, da ein Großteil der Körpertemperatur über den Kopf abgegeben wird und die Ohren besonders empfindliche Sinnesorgane sind. Die Hände, die besonders schnell auskühlen, sollten Sie mit Handschuhen warm halten.

Das Schuhwerk muss der Witterung angepasst werden und ausreichend Profil haben, da durch Eis und Schnee die Rutschgefahr größer ist.

Laufstil anpassen

Ehe Sie in das übliche Lauftempo fallen, sollten Sie sich einige Minuten in langsamerem Tempo aufwärmen. Insgesamt darf ruhig etwas langsamer trainiert werden und eine Trainingsdauer von maximal einer Stunde pro Tag ist ausreichend.

Im frischen Schnee lässt es sich sehr angenehm laufen. Vorsicht ist geboten, wenn sich darunter eine Eisschicht befindet oder der Schnee bereits sehr festgetreten ist. Hier gilt Tempo rausnehmen und Laufstil anpassen: kleinere Schritte in höherer Frequenz.

Alternativ bei zu schlechter Witterung darf auch eine Runde geschwommen, auf dem Laufband trainiert oder Krafttraining gemacht werden.

Denn es gilt, wer mehr trainiert, darf auch mehr Plätzchen essen.